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Prof. Dr.-Ing. Uwe Glatzel |
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Startseite Hochtemperaturwerkstoffe
sind von enormem technischen und wirtschaftlichen
Interesse. Sie sind in vielen Fällen der Fortbewegung und Energiegewinnung
ein entscheidender Baustein für eine hohe Effizienz. Für hohe
Anwendungstemperaturen werden Werkstoffe mit mehrphasigem
und in vielen Fällen nanoskaligem
Gefüge eingesetzt. Je nach den speziellen Anforderungen dominieren
keramische Werkstoffe (sehr hohe Temperaturen, geringe mechanische
Belastungen), metallische Werkstoffe (hohe Temperaturen und
hohe mechanische Belastungen) und Verbundwerkstoffe, bei denen
versucht wird, die jeweils vorteilhaften Materialeigenschaften
zu vereinen. Mit den beiden nordbayrischen
Universitäten Bayreuth und Erlangen-Nürnberg sind zwei Hochschulen
mit einem starken Profil in den Materialwissenschaften in nächster
Nähe zueinander angesiedelt. Somit gibt es hier eine, auch im
nationalen und internationalen Vergleich, hohe Dichte an Kompetenz,
Ausstattung und Nachwuchs. Der Themenschwerpunkt
mehrphasige Hochtemperaturwerkstoffe erlaubt es, ein sehr
interessantes Studien-programm und vielfältige Forschungsthemen
zu formulieren. Den Kollegiaten werden die verschiedenen Materialklassen,
Herstellungsprozesse, methodischen Verfahren und Modellierungsansätze
vermittelt. In vielen Fällen besteht ein sehr enger Zusammenhang
zwischen materialwissenschaftlichen Grundlagen, wie beispielsweise
der Festkörperthermodynamik, bis zu anwendungsbezogenen Fragestellungen,
wie der Phasenstabilität in hochlegierten Materialen. Dadurch
können Studieninhalte in der ganzen Bandbreite zwischen Grundlagen
und Anwendung konzentriert vermittelt werden. Die vielfältigen
internationalen Kontakte der am Graduiertenkolleg beteiligten
Wissenschaftler ermöglichen es, ausgewiesene Wissenschaftler
von ausländischen Partnerinstituten in das Studienprogramm zu
integrieren sowie Auslandsaufenthalte für die Kollegiaten zu
vermitteln.
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